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Die Wellküren

SIE haben ihn gewonnen. Den 30-jährigen Krieg !

             Die Wellküren am Sebastian - Finsterwalder - Gymnasium

Gegen Franz-Josef Strauß und Streibls Amigos. Gegen den Paragraph 218 und den Musikantenstadl. Gegen Pershing II und den Nato Doppelbeschluss. Gegen Wackersdorf und verseuchtes Milchpulver. Gegen Sauren Regen und das Waldsterben. Gegen die Berliner Mauer und den Millenium Bug. Gegen Aids, Rinderwahn und Vogelgrippe.  Gegen Frauen-Diskriminierung und Silikon. Gegen Laktose, Gluten und überhaupt gegen alle Intoleranten. Alles vorbei und fast vergessen. Nur sie stehen noch da, die drei siegreichen Wellküren, Moni, Burgi und Bärbi, und spielen für alle Überlebenden und Hinterbliebenen. Bei ihnen gibt es Hoffnung und Musik für alle Liebenden!

In ihrem Programm spannen die Wellküren ihren Nonnengeigen - Bogen weit. Musikalisch geht´s dabei wellküren-typisch handgemacht von Mozart bis Nina Simone und vom Landler bis La Paloma. Sie zeigen Flüchtlingen, woher der Wind in Bayern weht und erklären nicht mehr ganz so jungen Männern und Frauen, wie man in würde altert. Sie zielen mit ihrem Spott und ihren Gstanzln ganz aktuell auf politischen Un- und zeitgeistigen Blödsinn zwischen Lifestyle-Mammies und Transit-Zonen. Und natürlich haben die drei für ihr neues Programm auch einige Lieblingsstücke aus den letzten 30 Jahren ausgewählt und neu arrangiert.
Keiner kann eben Stubenmusik so schön herunter rotzen wie die Wellküren.
Zu sehen sind die Wellküren mit ihrem Programm "30 Jahre Wellküren"  am
29.09.2017 um 20 Uhr im Mensa-Theater des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums, Königstraße 25 in Rosenheim.

Karten gibt´s im TicketZentrum zu 24 Euro.

Der varreckte Hof - Wiederaufnahme

Der varreckte Hof - Stubenoper von Georg Ringsgwandl

"Mir san fertig, fertig,fertig!" hört die alte, lebenserfahrene Weichsenrieder-Bäurin von ihren Kindern, als ihre Kräfte schwinden und es um ihre eigene Pflege geht.Ihre Kinder nehmen beunruhigt wahr, dass die Mama etwas absonderlich zu werden scheint. Weil ihre Tochter Gerlinde als überlastete Halbtagshandarbeitslehrerin kurz vor dem Kollaps steht, der Sohn Rupert als global agierender Manager mehr durch Abwesenheit glänzt und der Schwiegersohn Günther aufgrund Arbeitsüberlastung in der unteren Naturschutzbehörde sich eine Auszeit nimmt, stellt sich die Frage:"Wer kümmert sich um die Mama?"
Dank Günthers guten Kontakten zum Ausländerreferat ist die Lösung schnell gefunden! Er bringt Svetlana aus Moldawien auf den Weichsenrieder-Hof. Die neue Pflegekraft ist zwar zum Entsetzen Gerlindes nicht zertifiziert, hat jedoch eine ganz eigene Sicht auf die Probleme am Hof in mitten einer globalisierten Welt.

Die Stubenoper aus der Feder von Georg Ringsgwandl zeigt witzig und poetisch, immer jedoch hintersinnig und schmerzhaft nah am echten Leben ein Bild usnerer Zeit, mit deren Fragen sich jeder früher oder später konfrontiert sieht.

Am 15. September spielt und singt - wieder -  das Ensemble der Inntaler Bauernbühne unter der Regie von Martin Niedermeier und der musikalischen (Beg-)Leitung von Fritz Federkiel im Künstlerhof am Ludwigsplatz 15 in Rosenheim um 20 Uhr.